Wie gesund sind Smoothies?

Sie sind fruchtig, frisch und sollen zudem sehr gesund sein – Smoothies. Die gemixten und pürierten Früchte sind eine willkommene Alternative zu Essen von Obst und Gemüse. Viele Konsumenten schätzen es, einfach zum fertigen Saft aus dem Kühlregal greifen zu können, was die kleinen Obst- und Gemüsemixturen immer beliebter macht. Aber sind sie wirklich so bekömmlich?

Bei der Herstellung können Vitamine verloren gehen

MelonensmoothieErnährungsexperten empfehlen, jeden Tag mindestens 5 Portionen Obst und Gemüse zu essen. Diese Empfehlung ist für jemanden, der sich im Alltagsstress befindet, nicht einfach umzusetzen. Mit einem Smoothiedrink lassen sich nach Angaben vieler Hersteller zwei Portionen der Ration täglich abdecken. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sieht die Smoothiemischungen durchaus als sinnvolle Alternative zu frischem Obst. Allerdings können bei der Herstellung der Obst- und Gemüsemixturen Nährstoffe verloren gehen, sodass die Säfte gegenüber frischem Obst weniger reichhaltig sind. Smoothiegetränke enthalten die komplette Frucht, mit Ausnahme der Kerne. Das Fruchtfleisch wird püriert und dann mit Saft vermischt, sodass die gewohnte sämige Konsistenz entsteht. Der eingemischte Saft besteht nur aus Fruchtfleisch, welches zudem gefiltert wurde. Je höher der Anteil an Saft im Fertigsmoothie ist, desto geringer ist der Anteil an sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen. Apfelsaft enthält beispielsweise keine Bestandteile der Schale, doch hier sitzen die meisten Nährstoffe direkt unter der dünnen Haut des Apfels. Wird diese bei der Saftherstellung nicht verwendet, dann fehlen dem Saft Nährstoffe und besteht der Smoothie zu einem erheblichen Teil aus Saft, ist der Nährstoffgehalt geringer als bei ganzen Äpfeln. Ein hochwertiger Smoothiemix besteht zu mindestens 50% aus Fruchtstücken, Püree oder Fruchtmark.

Auf Kalorienangaben achten

Enthalten die Getränke zusätzlichen Zucker oder Aromastoffe, dann können sie zu kleinen Kalorienbomben werden. Auch ohne Zucker sind die Getränke häufig nicht kalorienarm. Durch die flüssige Konsistenz werden Smoothiemixturen einfach konsumiert, als wären sie ein Getränk. Hinsichtlich der Nährwerte oder Kalorien entsprechen die Mixturen aber eher einer kleinen Mahlzeit. Weil der Sättigungseffekt der Flüssigkeiten gering ist, können sie den Hunger kaum stillen. Wer einen Saftsmoothie trinkt, hat hinterher noch Appetit und Hunger, denn er hat das Gefühl, lediglich etwas getrunken zu haben. Wer hingegen die entsprechende Menge Obst oder Gemüse isst, musste durch das Kauen mehr Muskelarbeit leisten und hat den Magen mit mehr Volumen gefüllt. Festes Obst macht bei der gleichen Menge an Kalorien schneller satt als ein Getränk, sodass Smoothietrinker eher dazu neigen, zusätzlich noch mehr zu essen und weitere Kalorien aufzunehmen. Das flüssige Obst kann zudem den Verdauungstrakt überfordern. Mehr als 250 Milliliter sollte man an den farbigen Saftmischungen nicht zu sich nehmen, denn bei allen, die ansonsten eher geringe Mengen Obst und Gemüse aufnehmen, sind Magen und Darm nicht auf das Aufspalten solcher großen Mengen an pflanzlichen Fasern gewöhnt. Die Folge können Blähungen und Verdauungsbeschwerden sein.

Vorsicht bei grünen Vitaminbomben

Grüne Smoothiekreationen gelten als besonders gesund. Sie enthalten vor allem Pflanzen und Gemüse mit einem hohen Anteil an Chlorophyll, wie es etwa in Petersilie, Gurke, Spinat, Broccoli, Grünkohl und Kiwis besonders reichlich vorhanden ist. Der grüne Pflanzenstoff trägt bei Pflanzen dazu bei, aus dem Licht der Sonne verwertbare Energie herzustellen. Zudem absorbiert das Chlorophyll verschiedenste Stoffe, sodass ihm körperreinigende und entgiftende Eigenschaften zugeschrieben werden. Zu viel der grünen Inhaltsstoffe kann aber zu Beschwerden fühlen. Spinat enthält beispielsweise Oxalsäure. Diese ist ebenso in Mangold oder Grünkohl enthalten. Die Oxalsäure stört die Aufnahme von Kalzium, Magnesium und Eisen aus der Nahrung und kann bei Gichtpatienten einen Gichtanfall hervorrufen. Hier ist es wichtig, dass Betroffene die Liste der Inhaltsstoffe lesen und dann entscheiden, ob der grüne Mix in den Einkaufkorb kommt oder nicht. Wer all dies beachtet und zu Varianten ohne Zucker und Konservierungsstoffen greift, kann mit den Getränken aber der Gesundheit etwas Gutes tun – besser als kein Obst und Gemüse aufzunehmen.

Lachen ist die beste Medizin

Effiziente Förderung der Gesundheit kann so einfach sein

Es wird als die beste Medizin angepriesen, kostet kein Geld, strengt den Körper an und bringt großen Spaß.
Es hat keinerlei Nebenwirkungen, beeinflusst sogar unsere angenehme Wirkung auf unser Umfeld und sogar kleine Kinder beherrschen es besser als Erwachsene: Das Lachen!So eine simpel wirkende Betätigung beschert uns einen enormen, positiven Effekt sowohl für unsere körperliche, als auch geistige Gesundheit. Denn bei einem ausgiebigen Lachanfall verrichtet der Körper echte Schwerstarbeit – er setzt eine Reihe biochemischer Prozesse in Gang:
Ganze hundert Muskeln sind bei diesem Vorgang involviert, sowohl in unserem Gesicht, als auch die Atemmuskulatur – der ganze Körper ist in Aktion. Der Puls steigt an, die Atmung wird tiefer und so werden die Zellen besser mit Sauerstoff versorgt. Das wiederum beeinflusst viele Stoffwechselvorgänge in unserem Körper zum Guten. Die Ausschüttung von Stresshormonen wie zum Beispiel Kortison und Adrenalin wird verlangsamt und im Gegenzug wird anschließend das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet. Wenige Minuten nachdem wir ausgiebig gekichert haben, entspannen wir uns und wir empfinden ein wohliges Gefühl – es geht uns gut.

Fröhliches Gelächter stärkt aber auch unser Immunsystem, zudem wird ihm eine schmerzlindernde Wirkung nachgesagt und es wirkt heilungsfördernd auf unseren Organismus. Unser Körper profitiert also in vielerlei Hinsicht und deshalb wird das Thema auch immer mehr für die Medizin relevant – ein neues wissenschaftliches Fachgebiet ist entstanden– die Gelotologie. Sie beschäftigt sich ausschließlich mit der Wirkung des lachenden Menschen auf ihn und seine Gesundheit.

Dieses Geschenk birgt aber noch einen anderen wertvollen Vorteil, denn lächelnde Menschen werden als deutlich sympathischer wahrgenommen. Zudem ist es hilfreich, beispielsweise um Verlegenheit sympathisch zu überspielen. Es wirkt sich günstig auf unsere Kommunikation aus, und eine lachende Gemeinschaft empfindet ein größeres Zusammengehörigkeitsgefühl – da man ja schließlich gemeinsam interagiert.

Es gibt eine Tendenz dass fröhliche Menschen, die oft mit einem lachenden Gesicht durchs Leben gehen, gesünder leben und älter werden als Menschen, die eher ernster und sorgenvoller sind.

Aus diesem Grund ist es auch nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen zusammen kommen, um gezielt in gemeinschaftliches – sozusagen „therapeutisches“ Gelächter auszubrechen.

Obwohl schon viele positive Aspekte allgemein bekannt sind, trifft man Erwachsene nur ca. 15 Mal am Tag lachend an – das ist eigentlich viel zu selten. Ganz im Gegensatz zu den unbeschwerten Kindern, die es auf bis zu 400 Mal pro Tag schaffen.

Dabei ist es gar nicht so wichtig auf welche Art und Weise man es betreibt, ob echt oder künstlich hervorgerufen: der Körper profitiert generell davon. Warum sich also nicht einmal ganz gezielt vornehmen, mehrmals am Tag bewusst zu Lachen um sich, und seinem Körper mal etwas Gutes zu tun und ganz nebenbei seinem Umfeld zu gefallen? Auf diese Weise kann man sogar selbst gegen depressive Verstimmungen tätig werden.