Lachen ist die beste Medizin

Effiziente Förderung der Gesundheit kann so einfach sein

Es wird als die beste Medizin angepriesen, kostet kein Geld, strengt den Körper an und bringt großen Spaß.
Es hat keinerlei Nebenwirkungen, beeinflusst sogar unsere angenehme Wirkung auf unser Umfeld und sogar kleine Kinder beherrschen es besser als Erwachsene: Das Lachen!So eine simpel wirkende Betätigung beschert uns einen enormen, positiven Effekt sowohl für unsere körperliche, als auch geistige Gesundheit. Denn bei einem ausgiebigen Lachanfall verrichtet der Körper echte Schwerstarbeit – er setzt eine Reihe biochemischer Prozesse in Gang:
Ganze hundert Muskeln sind bei diesem Vorgang involviert, sowohl in unserem Gesicht, als auch die Atemmuskulatur – der ganze Körper ist in Aktion. Der Puls steigt an, die Atmung wird tiefer und so werden die Zellen besser mit Sauerstoff versorgt. Das wiederum beeinflusst viele Stoffwechselvorgänge in unserem Körper zum Guten. Die Ausschüttung von Stresshormonen wie zum Beispiel Kortison und Adrenalin wird verlangsamt und im Gegenzug wird anschließend das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet. Wenige Minuten nachdem wir ausgiebig gekichert haben, entspannen wir uns und wir empfinden ein wohliges Gefühl – es geht uns gut.

Fröhliches Gelächter stärkt aber auch unser Immunsystem, zudem wird ihm eine schmerzlindernde Wirkung nachgesagt und es wirkt heilungsfördernd auf unseren Organismus. Unser Körper profitiert also in vielerlei Hinsicht und deshalb wird das Thema auch immer mehr für die Medizin relevant – ein neues wissenschaftliches Fachgebiet ist entstanden– die Gelotologie. Sie beschäftigt sich ausschließlich mit der Wirkung des lachenden Menschen auf ihn und seine Gesundheit.

Dieses Geschenk birgt aber noch einen anderen wertvollen Vorteil, denn lächelnde Menschen werden als deutlich sympathischer wahrgenommen. Zudem ist es hilfreich, beispielsweise um Verlegenheit sympathisch zu überspielen. Es wirkt sich günstig auf unsere Kommunikation aus, und eine lachende Gemeinschaft empfindet ein größeres Zusammengehörigkeitsgefühl – da man ja schließlich gemeinsam interagiert.

Es gibt eine Tendenz dass fröhliche Menschen, die oft mit einem lachenden Gesicht durchs Leben gehen, gesünder leben und älter werden als Menschen, die eher ernster und sorgenvoller sind.

Aus diesem Grund ist es auch nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen zusammen kommen, um gezielt in gemeinschaftliches – sozusagen „therapeutisches“ Gelächter auszubrechen.

Obwohl schon viele positive Aspekte allgemein bekannt sind, trifft man Erwachsene nur ca. 15 Mal am Tag lachend an – das ist eigentlich viel zu selten. Ganz im Gegensatz zu den unbeschwerten Kindern, die es auf bis zu 400 Mal pro Tag schaffen.

Dabei ist es gar nicht so wichtig auf welche Art und Weise man es betreibt, ob echt oder künstlich hervorgerufen: der Körper profitiert generell davon. Warum sich also nicht einmal ganz gezielt vornehmen, mehrmals am Tag bewusst zu Lachen um sich, und seinem Körper mal etwas Gutes zu tun und ganz nebenbei seinem Umfeld zu gefallen? Auf diese Weise kann man sogar selbst gegen depressive Verstimmungen tätig werden.

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