Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit

Munter in den Frühling – Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit

Viele Menschen sehnen das Ende des kalten Winters herbei und freuen sich auf das nahende Frühjahr. Die Tage werden länger, die Sonne wärmt schon ein wenig und die Natur erwacht zu neuem Leben. Trotz dieser positiven Anzeichen hat man nicht mehr Energie, sondern das Gegenteil tritt ein: die Frühjahrsmüdigkeit. WeckerSie macht sich mit unterschiedlichen Symptomen bemerkbar. Neben der Müdigkeit können Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme auftreten, vor allem bei Menschen mit niedrigem Blutdruck. Wetterfühlige leiden noch mehr, da sie die Wetterumstellung nur schwer verkraften. Unser Organismus braucht eine Weile, sich den neuen Bedingungen anzupassen. Um diesem Tief zu entgehen, kann man einiges tun.

Licht und Luft genießen

Der wichtigste Rat ist sicher, trotz der Abgeschlagenheit an die frische Luft zu gehen. Das Sonnenlicht hilft unserem Körper, sich auf die neue Jahreszeit umzustellen. Durch die Sonne produziert unser Körper Serotonin, das stimmungsaufhellend wirkt. Ausreichend Bewegung aktiviert unseren Kreislauf. Wer ohnehin Sport treibt, kann die längere Tageshelligkeit hierfür nutzen. Aber auch ein längerer Spaziergang lohnt sich schon, um den Kreislauf ein wenig in Schwung zu bringen. Radfahren durch die blühende Natur wirkt anregend und ist gleichzeitig ein Erlebnis für alle Sinne. Es kann schon helfen, die Mittagpause im Freien zu verbringen, um Sonne zu tanken, das vertreibt die Müdigkeit.

Das Immunsystem stärken

Bei der Umstellung auf wärmere Temperaturen weiten sich die Blutgefäße und der Blutdruck sinkt. Auch wenn es schwer fällt, kalte Duschen wirken hier Wunder. Wechselduschen trainieren unsere Gefäße und stärken unsere Abwehrkräfte. Nach der heißen Dusche sollte man mit dem kaltem Wasserstrahl an den Beinen beginnen und langsam nach oben gehen, der Körper gewöhnt sich so an den Kältereiz. Eine ähnliche Wirkung hat ein Besuch in der Sauna.

Vitamine und leichte Kost

Im Winter neigen wir zu deftigerem, fetthaltigem Essen und auch zu größeren Portionen. Häufig kommt Bewegungsmangel während der kalten Jahreszeit hinzu, Erkältungen haben möglicherweise den Körper geschwächt. Um die Anpassung an das Frühjahr zu erleichtern, hilft die Umstellung der Ernährung. Kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt belasten den Körper nicht so sehr. Vitamine und Mineralstoffe sind reichlich in Obst und Gemüse enthalten, die jetzt vermehrt auf den Teller kommen sollten. Dies ist leicht, da saisonales Gemüse und Salate jetzt überall erhältlich sind. Im Arbeitsalltag ist Obst als kleine Zwischenmahlzeit zu empfehlen. Den Kaffeegenuss sollte man etwas reduzieren, dafür ausreichend erfrischendes Mineralwasser trinken.

Ausreichend schlafen

Obwohl Müdigkeit das Problem ist, ist ein ausgewogener Schlafrhythmus hilfreich, die Umstellung auf das Frühjahr zu bewältigen. Wer früher ins Bett geht, wird ausgeruht aufwachen. Ein kleiner Abendspaziergang kann erholsamen Schlaf fördern. Wer Gelegenheit dazu hat, sollte einen kleinen Mittagsschlaf halten. Dieser kann die Tagesmüdigkeit ein wenig vertreiben. Allerdings sollte er nicht länger als eine halbe Stunde dauern, sonst baut der Kreislauf ab.

Aktiv bleiben

Auch wenn man sich abgeschlagen und lustlos fühlt, sind Aktivitäten eine gute Therapie. Sich mit Freunden treffen, ins Kino gehen oder andere Unternehmungen lenken von den Befindlichkeitsstörungen ab und verhelfen zu guter Laune. Nicht zuletzt handelt es sich ja nicht um einen Dauerzustand. Nach etwa vier Wochen hat sich unser Organismus den neuen Verhältnissen angepasst. Die Symptome verschwinden mit Hilfe der Tipps und dann kann jeder die schöne Jahreszeit unbeschwert genießen.

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